DAS LETZTE TABU

Ein Leben ohne Sex? – Für die meisten Menschen ein Unding und völlig realitätsfern. Denn „Sex sells“. Sex ist käuflich, ständig verfügbar. Jederzeit und überall. Viele einst als frevelhaft geltende Varianten der sexuellen Neigung wie diverse Fetische, Swingen oder unkonventionelles Sexspielzeug sind von der Allgemeinheit mittlerweile akzeptiert. Medizinisch wird uns allen schon früh suggeriert, wie viel von welchem Sex gesund und damit „normenkonform“ ist. Dementsprechend finden sich in heutiger Zeit auch unzählige Möglichkeiten, gar einem altersbedingten Nachlassen der körperlichen Sexualfunktionen entgegenzuwirken. Hinsichtlich der Sexualität scheint die Gesellschaft dieser Tage keine ungeschriebenen Verbote mehr zu kennen. Bis auf eines: Schlicht kein Verlangen nach Sex zu empfinden. Genau darum geht es mir mit DAS LETZTE TABU. Um eben dieses letzte Tabu in der Sexualität.

DAS LETZTE TABU gründete sich aus dem Gedanken und der Notwendigkeit heraus, die Asexualität sowie andere a*sexuelle Identitäten in erster Linie, aber nicht nur, innerhalb der Queer Community von ihrem Tabu zu befreien. Diese Thematik wird leider noch immer kaum besprochen. Für a*sexuelle Identitäten gibt es keine offizielle Aufklärung, keine (offizielle) Anteilnahme, keine Beratungsstellen.

DAS LETZTE TABU engagiert sich in Onlineplattformen wie YouTube und Facebook für die Aufklärung und Sichtbarkeit von Asexualität und anderen dem a*sexuellen Spektrum zugehörigen Identitäten. Denn:

Je mehr etwas totgeschwiegen wird, umso weniger Mut haben Betroffene, darüber zu sprechen.

Liebe Grüße von Krís.

Unbenannt